Zusatzstoffkunde · E-Nummern · 4 Min. Lesezeit

Der E-Nummern-Code: Wie Sie technische Füllstoffe im Kleingedruckten entlarven

Zusatzstoffe im Lebensmittelbereich müssen entweder mit ihrem Klarnamen oder der zugehörigen E-Nummer deklariert werden. Viele Hersteller weichen auf längere chemische Begriffe aus, um E-Nummern auf der Packung optisch zu vermeiden. WALDWEISE übersetzt das Kleingedruckte und zeigt, welche Stoffe Sie meiden sollten.

1. E 470b – Magnesiumsalze der Speisefettsäuren

Hinter dieser Nummer verbirgt sich Magnesiumstearat. Es dient als Gleitmittel bei der Kapselabfüllung. Es hat keinen ernährungsphysiologischen Nutzen und kann im Übermaß die Bioverfügbarkeit der eigentlichen Nährstoffe beeinträchtigen.

2. E 551 – Siliciumdioxid

Synthetisch hergestelltes Siliciumdioxid wird als Rieselhilfe eingesetzt, um Pulver vor dem Verklumpen zu bewahren. Diskutiert wird die Anwesenheit von Nanopartikeln, die von der Darmschleimhaut absorbiert werden könnten. Reinsubstanzen von WALDWEISE kommen vollständig ohne E 551 aus.

3. E 460 – Mikrokristalline Cellulose

Dient als billiger Füllstoff, um Kapseln optisch voll wirken zu lassen, wenn der eigentliche Wirkstoff nur wenige Milligramm wiegt. Besser sind natürliche Alternativen wie Bio-Leinsamenmehl oder Reismehl.

WALDWEISE Einkaufs-Tipp:

Vermeiden Sie Produkte mit E 470b und E 551 – echte Reinsubstanzen benötigen weder künstliche Fließmittel noch synthetische Rieselhilfen.

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